Frauengemeinschaft St. Christophorus

 

 

Frauen  engagieren  sich

k ompetent

f rauenorientiert  und

d ynamisch

für  Frauen.

 

 

 

 

Die kfd hat Profil, sie ist ...

*   frauenorientiert - bezieht Position für Interessen und Rechte von Frauen

*   gemeindeorientiert - setzt sich als Verband von Christinnen wirksam für andere ein

*   kommunikativ-offen - bietet vom religiösen Gesprächskreis bis zum politischen Frauentreff ein breites Themenspektrum

*   wertebezogen - gibt Rückhalt und trägt schwierige Lebenssituationen mit

*   kooperativ - ermöglicht Kontakte und Begegnungen zu Frauen anderer Konfessionen und Kulturen

*   politisch - bestärkt und unterstützt Frauen, für ihre Positionen öffentlich einzutreten

 

 

 

Die kfd St. Christophorus Werne ist:

*   eine Gemeinschaft von ca. 370 Mitgliedern;

*   eine Gemeinschaft, die trägt und in der Frauen in verschiedenen Lebenssituationen sich wechselseitig unterstützen;

*   ein Verband von Christinnen, die sich wirksam für andere einsetzen;

*   eine Weggemeinschaft in der Kirche, in der Frauen ihren Glauben neu entdecken und Kirche mitgestalten.

 

 

 

Vom Mütterverein zur Frauengemeinschaft:

Eine kurze Geschichte unserer kfd

 

Die Anfänge der heutigen kfd reichen zurück bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals entstanden in Frankreich Gebetsgemeinschaften christlicher Mütter. Ab 1856 wurden christliche Müttervereine auch in Deutschland heimisch. Der Mainzer Bischof Emanuel von Ketteler förderte deren Verbreitung. 1871 waren mehr als 7000 Müttervereine aus 72 Diözesen aus dem gesamten deutschen Sprachgebiet im Vereinsregister eingetragen.

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts vollzog sich ein tief greifender Wandel im Rollenverständnis von Frauen, worauf die Kirche mit einer Intensivierung der Frauenseelsorge und -bildungsarbeit reagierte. In deren Folge entstanden in den Pfarrgemeinden Jungfrauen- und Müttervereine.

 

 

So wurde der katholische Mütterverein in Werne am 13. Juli 1909 vom Pfarrdechant Tenhagen nach einer stattgefundenen Volksmission gegründet.

 

1939 lösten die Nationalsozialisten den Verband auf und das Vermögen wurde beschlagnahmt. Elemente der Verbandsarbeit konnten unter dem Dach der bischöflichen Ordinariate als kirchliche Frauenarbeit aufrecht erhalten werden.

 

Bei einer der letzten Wallfahrten nach Werl vor dem 2. Weltkrieg ging auf dem Rückweg das reichbestickte Banner des Müttervereins Werne mit dem Bild der Gottesmutter verloren.

Gleich nach dem Krieg wurde die Verbandsarbeit von Frau Funhoff und Frau Temme, sowie Frau Hayn und Frau Decker wieder aufgenommen.

 

1951 erfolgte die Wiedergründung des Verbandes in Deutschland unter dem Namen Zentralverband der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaften.

Das geschichtsträchtige Jahr 1968 ist auch ein wichtiges verbandsinternes Datum. Ein neuer Name bringt die Offenheit für alle Frauen, verheiratet oder alleinstehend, Familienfrau oder Erwerbstätige, zum Ausdruck: „kfd - Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands“. Mit der Namensänderung wird eine neue Satzung verabschiedet. Darin heißt es: „Der Verband sieht seine Aufgabe als Dienst an allen Frauen und als Dienst der Frauen in Familie, Kirche und Gesellschaft. Der Verband erstrebt die Weiterbildung der Frauen für ihre Aufgaben in Ehe und Familie, Kirche, Staat und Gesellschaft und ihrer Heilssorge; die Mitarbeit im gesellschafts- und staatspolitischen Leben.“

 

Nachdem sich ab 1972 in unserer Gemeinde keine Vorsitzende für die kfd findet, übernimmt Frau Eckelt 1975 diese Aufgabe. Sie aktiviert die Frauengemeinschaft und setzt neue Impulse. Nach ihr führte Frau Steinweg das schwesterliche Miteinander weiter.

 

1994 wurde während des Jubiläumsgottesdienstes ein neues Banner geweiht.

 

 

Anschließend standen Frau Neuhaus und aktuell Frau Füser dem Leitungsteam der kfd als Sprecherinnen vor.

 

Bis heute sieht es die kfd als eine ihrer zentralen Aufgaben an, Konzepte für das partnerschaftliche Zusammenleben von Männern und Frauen in der Kirche und Gesellschaft zu entwickeln. So stehen in der kfd heute kritische und progressive Positionen neben traditionellen Leitbildern.

Der Wunsch für die Zukunft bleibt der fruchtbare Dialog zwischen allen verschiedenen Frauenlebensbereichen und gesellschaftlichen Positionen.

 

 

 

Was wir tun:

Wir geben Frauen Raum,

*   einander zu begegnen, miteinander zu reden, zu feiern und Gemeinschaft zu erfahren,

*   ihren Glauben zu leben, zu feiern und zu verkünden,

*   ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu erweitern und in ihrer Persönlichkeit zu wachsen und zu reifen,

*   untereinander Solidarität zu erfahren und füreinander einzutreten.

 

 

 

Feste Bestandteile unseres Programms sind:

*   Frauengemeinschaftsmessen

Sie finden jeden Dienstag um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche statt.

An jedem 2. Dienstag im Monat ist sie unter Mitwirkung der Frauen, die anschließend ein Frühstück im Pfarrheim anbieten.

*   Kreuzweg-, Mai- und Rosenkranzandachten

mit Texten, die die Frauen selbst erarbeiten

*   Weltgebetstag

Zu diesem ökumenischen Treffen wird an jedem 1. Freitag im März um 15 Uhr in die St. Christophorus Kirche eingeladen. Im Anschluß gibt es die Möglichkeit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen im Wechsel mit dem Martin – Luther- Zentrum und dem Pfarrheim St. Christophorus.

*   Kreativ – Kreis

Handarbeiten – Basteln – Klönen

*   Handarbeitsgruppe

montags alle 14 Tage von 15 – 18 Uhr im Pfarrheim

*   Adventfeier

Ein besinnlicher Nachmittag Anfang Dezember im Kolpinghaus.

 

 

Unser Programm wird abgerundet durch:

 

• Einkehrtage • Referate • Halbtags- und Ganztags­ausflüge • Radtouren • Winterwanderung      Weiberfastnacht      Maigang  

 

Zusätzlich findet im März die „Babykorb-Aktion“ statt.

In der Frauengemeinschaftsmesse werden Sach- und Geld­spenden erbeten. Der Erlös kommt dem SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen) zugute.

 

 

kfd – Gemeinsam bringen wir etwas ins Rollen !

 

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Schauen Sie einfach bei uns vorbei oder rufen Sie an.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Ansprechpartnerin der kfd St. Christophorus:

 

          Jutta Füser

          Jahnstraße 58

          59368 Werne

 

          Telefon:     0 23 89 / 45 212

          e-mail:       rjfueser<at>t-online<dot>de

 

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