Infos zum Coronavirus (Kirchen, KiTas, Gruppen)

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Brief des Generalvikars zum Lockdown in den Kreisen Gütersloh und Warendorf (23. Juni)

Nach dem durch die Landesregierung angeordneten Lockdown in den Kreisen Gütersloh und Warendorf erläutert Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp, was das für das kirchliche Leben in den betroffenen Kreisen bedeutet.

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass neben dem Kreis Gütersloh auch der Kreis Warendorf vom teilweisen Lockdown betroffen ist. Ab Mitternacht gelten die angehängten Bestimmungen für den Kreis Warendorf und den Kreis Gütersloh. Auf folgendes möchte ich besonders hinweisen: 

  1. Gottesdienste sind nicht vom Lockdown betroffen und werden in den Verfügungen auch nicht erwähnt. Das heißt, sie können grundsätzlich weiter gefeiert werden. Es ist auch seitens der Staatskanzlei juristisch und politisch gewollt, Gottesdienste nicht zu verbieten. Ich bitte dringend, die dafür im Bistum geltenden Rahmenbedingungen zu beachten, besonders die Hygiene- und Abstandsvorschriften. Selbstredend akzeptiere ich die Entscheidungen der örtlichen Krisenstäbe bzw. der verantwortlichen Gremien der Pfarreien. Ich bitte allerdings, die politischen Implikationen zu beachten, wenn freiwillig auf die Feier von Gottesdiensten verzichtet würde. Auch andere Bereiche des öffentlichen Lebens sind beispielsweise von den Einschränkungen nicht betroffen: Gastronomiebetriebe dürfen ebenso weiter geöffnet bleiben wie weiterhin die Einkaufsmöglichkeiten bestehen und auch vieles andere mehr. Das bitte ich bezüglich der Feier von Gottesdiensten dringend zu beachten. 

  2. Die Schulen und Kitas im Kreis Warendorf sind ab Donnerstag ebenfalls geschlossen. 

  3. Versammlungen unterbleiben. Es dürfen nur die notwendigen Gremiensitzungen weiterhin durchgeführt werden – zum Beispiel Stiftungs- oder Kirchenvorstandssitzungen. 

  4. Konzerte und Aufführungen in geschlossenen Räumen sind nicht möglich. 

  5. Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche können nur stattfinden, wenn die örtlich zuständige untere Gesundheitsbehörde diese ausdrücklich genehmigt hat. 

  6. Fahrten mit Reisebussen entfallen.

Zu Ihrer und Eurer Info lasse ich Ihnen und Euch hiermit auch die Pressemitteilung des Landes zukommen. 

Angehängt ist ebenso die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Regionen mit besonderem Infektionsgeschehen (Coronaregionalverordnung)“.

Mit besten Wünschen für Ihre und Eure Gesundheit und in der Hoffnung, dass der Lockdown möglichst bald wieder endet, grüßt Sie und Euch herzlich, 
Klaus Winterkamp
 

 

 

 

Brief des Generalvikars zu der ab dem 15. Juni gültigen Coronaschutzverordnung NRW

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp weist auf die mit der ab dem 15. Juni 2020 gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung für das Land NRW veränderten Rahmenbedingungen hin. Diese betreffen u.a. Veranstaltungen und Versammlungen, außerschulische Bildungsangebote, Gottesdienste, seelsorgliche Angebote und Ferienmaßnahmen.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

mit der ab heute (15. Juni 2020) gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung für das Land NRW sind ein paar Veränderungen verbunden, auf die ich gerne hinweise:

Ab jetzt sind Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern wieder möglich, wenn die üblichen Hygienevorschriften, die Steuerung des Zutritts und die Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 m gewährleistet ist. Zudem ist dafür die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen – für Veranstaltungen im Freien ist dies nicht erforderlich. Wenn die Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen sitzen, kann ab sofort auf den Mindestabstand von 1,5 m zwischen ihnen verzichtet werden, sofern die Rückverfolgbarkeit mit Sitzplan sichergestellt ist. Das bedeutet für viele unserer Gruppen, Gremien, Verbände, Kuratorien, Räte etc., dass mit der Erstellung von Sitzplänen und der Sicherstellung der Rückverfolgung, Sitzungen und Treffen wieder völlig normal durchgeführt werden können. Einer gesonderten Erfassung von Adressen und Telefonnummern bedarf es nicht, wenn die Daten bereits verfügbar sind. Insofern dürfte in der Regel die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit bei vielen dieser Sitzungen und Treffen durch Protokolle oder Teilnehmendenlisten ohnehin gewährleistet sein.

Die Abstandsregelung von 1,5 m kann auch für außerschulische Bildungsangebote (Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Katechesen etc.) oder kulturelle Veranstaltungen entfallen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Der Sitzplan ist – ebenso wie die anderen Daten – zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit für vier Wochen aufzubewahren.

Der Wegfall der Abstandsregelung von 1,5 m wäre natürlich auch auf die Gottesdienste übertragbar, wenn Sitzpläne erstellt würden. Allerdings rate ich dringend davon ab, die mit der ab heutige gültigen Coronaschutzverordnung für Veranstaltungen und Versammlungen ermöglichten Änderungen auf die Gottesdienste zu übertragen, wenn der Gemeindegesang weiter durchgeführt werden soll. Für das Singen und Musizieren in Orchester- und Theaterbetrieben sowie Musikschulen schreibt die Anlage zur Coronaschutzverordnung einen Mindestabstand von 2 Metern vor. Wir tun für unsere Gottesdienste also gut daran, den Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Mitfeiernden beizubehalten (sofern sie nicht einer Familie oder einer häuslichen Gemeinschaft angehören), um weiterhin den Gemeindegesang zu ermöglichen. Letzterer ist seit dem 2. Vatikanischen Konzil ein wesentliches Element der participatio actuosa. Diese ist durch die Corona-Bedingungen ohnehin schon erheblich eingeschränkt. Um die tätige Mitfeier der Gläubigen nicht noch weiter zu beschränken, empfehle ich daher dringend, die bisher – allem Anschein nach ohne große Komplikationen eingespielten – Mindestabstände bei der Feier der Gottesdienste beizubehalten, um den Gemeindegesang in unserem Bistum weiterhin zu ermöglichen. Die Übernahme der für Veranstaltungen und Versammlungen vorgesehenen Regelung mit dem Wegfall des Mindestabstands von 1,5 m würde definitiv bedeuten, in den Gottesdiensten nicht singen zu können.

In § 13 (5) und (6) der Coronaschutzverordnung ist vorgesehen, dass bei Hochzeits-, Tauf- oder Abschlussfeiern sowie Beerdigungen im Anschluss Feste oder Zusammenkünfte mit bis zu 50 Teilnehmern zulässig sind, die ohne Abstandsgebot und Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung durchgeführt werden können. Dies gilt ausdrücklich nicht für die vorhergehenden oder anschließenden Gottesdienste. Zum einen, weil diese des Singens wegen nicht ohne den Mindestabstand von 1,5 m gefeiert werden können. Zum anderen sollte es bei einer ggf. im Rahmen der privaten Feier erfolgenden Infektion nicht zu einem Bumerang-Effekt für die kirchliche Feier von Gottesdiensten im Rahmen von Kasualien kommen. Ich bitte ausdrücklich, dies zu beachten.

Auch Wallfahrten (bis zu 100 Personen) sind unter Beachtung der üblichen Hygienevorschriften und der Abstandsregelung von 1,5 m zwischen den Teilnehmenden wieder möglich. Im Freien braucht es keine Rückverfolgbarkeit. Sobald eine Wallfahrt mit Gottesdiensten im Innenbereich von Kirchen oder Kapellen (z. B. Stationen, Andachten, Pilgergottesdienste, sakramentale Segen etc.) verbunden ist, ist die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Wegen etwaiger Versorgungs- und Verköstigungsfragen von Wallfahrenden empfehle ich, mit einem professionellen Anbieter Kontakt aufzunehmen, der um die Bedingungen weiß, die in der Anlage zur Coronaschutzverordnung Nr. I für die Innen- und Außengastronomie vorgeschriebenen sind. Dringend rate ich davon ab, eigene oder ehrenamtlich organisierte gastronomische Versorgung im Rahmen von Wallfahrten zu organisieren. Wie immer gelten die für die entsprechenden Wallfahrten ohnehin vorgesehenen Absprachen mit den kommunalen Ordnungs- und Verkehrsbehörden.

Für die Kirchenmusik bedeuten die neuen Regelungen, dass sowohl Proben als auch Aufführungen (in Gottesdiensten wie in Konzerten) mit größeren Personengruppen möglich sind – wenn wie üblich die Hygiene- und Infektionsstandards eingehalten werden. Konkret heißt das, dass zwischen Sängern oder Musizierenden ein Abstand von 2 m statt von 1,5 m einzuhalten ist. Zudem muss zwischen Sängern oder Musizierenden und Mitfeiernden bzw. Publikum ein Mindestabstand von 4 m liegen. Für die Proben ist zu beachten, dass eine Raumgröße von mindestens 10 qm pro Person zu gewährleisten ist. Ganze Chören können also ohne weiteres in Kirchenräumen proben, wenn letztere entsprechend groß sind.

Da durch Corona viele Ferienmaßnahmen in diesem Sommer ausfallen, hat die Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene im Bischöflichen Generalvikariat unter dem Titel „Ferienfreizeit im Eimer“ eine Arbeitshilfe erstellt, in der ein alternatives Ferienprogramm vorgestellt wird. Mit der Arbeitshilfe sollen Organisierende der Ferienfreizeiten und Ferienprogramme vor Ort unterstützt werden, alternative Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche zu gestalten. Alle Information gibt es auf der Internetseite www.bistum-muenster.de/ferienfreizeitimeimer, die Arbeitshilfe ist als PDF-Datei hier zu finden. 

In den Sommerferien sind Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder- und Jugendliche möglich, wenn die Bestimmungen in der Anlage zur Coronaschutzverordnung Nr. IX und Nr. X beachtet werden.

Teilweise werden Pfarrheime über die pfarrinternen Gruppen und Gremien hinaus von Selbsthilfegruppen für regelmäßige Treffen und Veranstaltungen genutzt. Selbsthilfegruppen sind nach SGB 5 § 20 h Teil des Systems der Gesundheitsvor- bzw. -nachsorge. Sie sind eine medizinisch notwendige Dienstleistung und fallen damit unter § 12 Abs. 3 der aktuellen Coronaschutzverordnung. Ihre Durchführung ist darum zu gewährleisten. Darüber hinaus ist die Nutzung von Pfarrheimen zulässig, wenn es der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dient (z. B. Blutspendetermine).

Für den Betrieb in den Pfarrbüros ist darauf zu achten, dass bei einem Aufenthalt von Besuchern, der länger als 15 Minuten währt, die Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss und damit alle Daten des betreffenden Besuchs aufzunehmen sind und vier Wochen aufbewahrt werden müssen.

Dringend weise ich darauf hin, dass seelsorgliche Besuche in Altenhilfeeinrichtungen ebenso wie in Krankenhäusern möglich sind. Diese Besuche fallen unter die in der aktuellen Coronaschutzverordnung § 5 (4a) vorgesehenen „ethisch-sozial gebotenen Besuche“. Auch der Empfang der Krankenkommunion oder der regelmäßige Besuch zur „Herz-Jesu-Freitag Kommunion“ fallen darunter. Gerade in den stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ist die Präsenz von Seelsorge und Kirche seit Beginn der „Corona-Zeit“ besonders gefragt und nicht selten explizit gewünscht – zumindest seitens der Bewohnerinnen und Bewohner, der Erkrankten und vieler ihrer Angehörigen. In diesem Sinne bitte ich herzlich darum, die seitens des Gesetzgebers vorgesehenen Möglichkeiten für Besuche etc. auch zu nutzen.

Mit viel Freude an den neuen Rahmenbedingungen und ihrer Umsetzung sowie herzlichem Dank für alle Arbeit und Organisation grüßt herzlich

Klaus Winterkamp

 

 

 

Brief des Generalvikars mit Mustervorlagen zur "Rückverfolgbarkeit" bei Veranstaltungen und Gottesdiensten anwesender Personen

Mit der Coronaschutzverordnung vom 27. Mai hat das Land NRW eine "Rückverfolgbarkeit" von Personen, die an Veranstaltungen oder Gottesdiensten teilnehmen, verfügt. Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp stellt den Pfarreien und Veranstaltern Mustervorlagen für die Datenerhebung sowie Hinweise zu Datenschutz und Informationspflichten zur Verfügung.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wie in meiner gestrigen Mail angekündigt, lasse ich Ihnen und Euch heute die Muster zur Rückverfolgbarkeit zukommen (siehe "Downloads" am Seitenende):

  1. Muster für den Einsatz bei Gottesdiensten (Postkarten-, DIN A3- oder in DIN A4-Format)

  2. Muster für Veranstaltungen mit einem eingeschränkten Personenkreis, deren Teilnehmende untereinander bekannt sind (Sitzungen von Gremien, Vereinen etc. oder auch im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Katechesen)

  3. Muster über die Informationspflicht zur Rückverfolgbarkeit

Nach § 15 KDG müssen die Verantwortlichen bei Erhebung/Verarbeitung von personenbezogenen Daten die Betroffenen informieren. Um dies weitestgehend praktikabel zu halten, empfehlen wir die Bereitstellung der Informationspflichten auf der Homepage der Pfarrei/Einrichtung und/oder als Aushang, z. B. im Schaukasten der Pfarrei. Ein entsprechender Hinweis hierzu muss in den Erfassungsformularen zur Rückverfolgbarkeit aufgeführt sein.

Für die Gottesdienste empfehlen wir ähnlich wie bei „Wahlen“ vorzugehen: Das heißt die vorgefertigten Muster oder Formulare werden bereits mit Datum versehen auf den Plätzen ausgelegt. Die Gottesdienstmitfeiernden können sich dann eintragen und die Formulare im Anschluss an den Gottesdienst wie bei „Wahlen“ in ein geschlossenes Behältnis werfen. Dessen Inhalt wird von den Sakristanen/Sakristaninnen oder anderen Helfenden in Umschläge verpackt und mit Datum versehen. Eine Kontrolle der Formulare auf Vollständigkeit oder Richtigkeit braucht nicht zu erfolgen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Alle Muster und Informationen sind wie gewohnt auch auf den Intranetseiten des Bistums zu finden.

Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen für das bevorstehende Pfingstfest

Klaus Winterkamp

 

 

 

 

 

 

 

 

Münster 28.5.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

das Land NRW hat gestern eine aktualisierte Coronaschutzverordnung herausgegeben. Die seitens des Landes angekündigten Lockerungen sind für uns allerdings mit zusätzlichen Auflagen verbunden, die ich Ihnen und Euch mit dieser Mail zur Kenntnis gebe. Hierbei geht es insbesondere um die sogenannte „Rückverfolgbarkeit“. Dazu gibt es einen eigenen Paragraphen in der Coronaschutzverordnung, der wie folgt lautet:

 

§ 2a „Rückverfolgbarkeit“

(1) Die Rückverfolgbarkeit im Sinne dieser Vorschrift ist sichergestellt, wenn die den Begegnungsraum eröffnende Person (Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleitung, Betriebsinhaber, Veranstaltungsleitung usw.) alle anwesenden Personen (Gäste, Mieter, Teilnehmer, Besucher, Kunden, Nutzer usw.) mit deren Einverständnis mit Name, Adresse und Telefonnummer sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise schriftlich erfasst und diese Daten für vier Wochen aufbewahrt. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Die für die Datenerhebung gemäß Satz 1 Verantwortlichen können zusätzlich eine digitale Datenerfassung anbieten, haben dabei aber sämtliche Vorgaben des Datenschutzes (insbesondere bei der Fremdspeicherung von Daten) und die vollständige Löschung der Daten nach 4 Wochen in eigener Verantwortung sicherzustellen. Zudem sind die Daten im Bedarfsfall der zuständigen Behörde auf Verlangen kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format – auf Anforderung auch papiergebunden – zur Verfügung zu stellen. Personen, die in die digitale Datenerfassung nicht einwilligen, ist in jedem Fall eine nur papiergebundene Datenerfassung anzubieten.

(2) In allen Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen, in denen diese Verordnung nicht die Rückverfolgbarkeit nach Absatz 1 anordnet, liegt es in der Verantwortung der zusammentreffenden Personen, für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der unteren Gesundheitsbehörde mit Kontaktdaten benannt werden können.

 

Diese „Rückverfolgbarkeit“ schreibt die Coronaschutzverordnung jetzt zum einen für Gottesdienste vor und zwar schon ab kommenden Samstag, den 30. Mai 2020. Die Auflage zur „Rückverfolgbarkeit“ ist dem Paragraphen 3 hinzugefügt worden, worüber wir nur informiert, aber nicht befragt worden sind. Wir haben unser Unverständnis darüber gegenüber der Staatskanzlei signalisiert, sowohl was den späten Zeitpunkt dieser Maßnahme als auch den nicht angemessenen Anlass betrifft. Es ist gleichwohl wie es ist und wir sind damit auch für die Gottesdienste verpflichtet, die „Rückverfolgbarkeit“ der Mitfeiernden sicherzustellen. Ich weiß, dass das für viele unserer Pfarreien, die Mitarbeitenden vor Ort und für Sie und Euch teils erhebliche Mehrarbeit und Mehrbelastung bedeutet. Wir arbeiten gerade intensiv daran, Formate und Formulare zu erarbeiten, die einerseits sehr praktisch und andererseits unter Datenschutzvorgaben die Umsetzung der „Rückverfolgbarkeit“ ermöglichen. Sobald sie fertig sind, werde ich darauf hinweisen. Sollte sich eine Pfarrei bis zum Wochenende nicht in der Lage sehen, diese „Rückverfolgbarkeit“ für die Gottesdienste zu ermöglichen, können sie trotzdem und auf jeden Fall gefeiert werden.

 

Die Auflage zur „Rückverfolgbarkeit“ gilt nicht für Freiluftgottesdienste und damit auch nicht für die etwaigen Fronleichnamsgottesdienste im Freien.

Sie gilt ebenso wenig für Beerdigungen, die (nur) im Freien stattfinden. Für Beerdigungen sowie Trauergottesdienste und sonstige Trauerfeiern, die in geschlossenen Räumen – also in der Kirche und/oder Trauerhalle – durchgeführt werden, ist die „Rückverfolgbarkeit“ (ggf. gesondert) sicherzustellen, wohingegen Mitfeiernde außerhalb einer Trauerhalle nicht erfasst werden müssen.

 

Auch für Taufen und Firmungen, Vespern, Andachten, etc. ist ab 30. Mai 2020 die „Rückverfolgbarkeit“ zu gewährleisten.

 

Des Weiteren ist bei Trauungen neben der jetzt sicherzustellenden „Rückverfolgbarkeit“ zumindest darauf hinzuweisen, dass es vor der Kirche nicht zu Versammlungen rund um den Trauungsgottesdienst kommen sollte.

 

Die „Rückverfolgbarkeit“ gilt zum anderen auch für folgende Angebote und Maßnahmen:

  1. Für die Durchführung außerschulischer Bildungsangebote, das heißt für die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit und für die Erstkommunion- und Firmkatechesen.
  2. Für Konzerte und Aufführungen, sowohl in Kirchenräumen oder im Freien.
  3. Für die Sitzungen von Gremien und Tagungen von Gesellschaften, Gemeinschaften und Vereinen (hier nur in geschlossenen Räumen).

Auch für alle diese Angebote und Maßnahmen erarbeiten wir so schnell wie möglich praktikable und datenschutzkonforme Formate und Formulare, die zur Nutzung abrufbar sind. Darauf werde ich ebenso hinweisen.

 

Wie der Paragraph vorsieht, ist die „Rückverfolgbarkeit“ schriftlich zu erfassen. Die Datenerhebung kann bestenfalls zusätzlich digital erfolgen. Es tut mir leid, dass jene Pfarreien, die bereits jetzt im Vorfeld von Gottesdiensten Daten digital erheben, damit eigentlich eine überflüssige Arbeit leisten. Um eine schriftliche Erfassung der Daten kommen wir also nicht herum. Aus diesem Grund erarbeiten wir die hoffentlich möglichst bald abzurufenden Formate und Formulare.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht zulässig ist, bei telefonischen Anmeldungen für Gottesdienste, die Anrufenden nach Alter oder gar möglichen Vorerkrankungen zu befragen und sie daraufhin vom Gottesdienstbesuch abzuhalten. Eigenverantwortung ist das eine, Maßregelung etwas anderes!

 

Mit der großen Bitte, sich so gut wie möglich an der Umsetzung dieser etwas überraschenden Auflagen zu beteiligen und mit jetzt schon ganz großem Dank für alle diesbezüglichen Mühen grüßt herzlich,

Dr. Klaus Winterkamp

 

Münster 25.5.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

eigentlich sollte die Coronaschutzverordnung für NRW erst heute aktualisiert werden, nun ist das bereits in der letzten Woche, am 20. Mai 2020, geschehen. Sie ist gültig bis einschließlich 5. Juni 2020. Die sich daraus für uns ergebenden Möglichkeiten sehen wie folgt aus:

 

Laut § 7 sind externe außerschulische Bildungsangebote in Einrichtungen der Jugend- und Jugendsozialarbeit sowie in kirchlichen Einrichtungen wieder möglich, wenn der Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen sichergestellt und der Zutritt auf maximal eine Person pro 5 qm begrenzt ist, soweit nicht durch einen Raumplan die Einhaltung der Mindestabstände auch bei einer Nutzung mit mehr Personen dargestellt werden kann. Auch die sonstigen Hygienevorschriften sind zu beachten. Unter diesen Umständen sind wieder Angebote im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Erstkommunion- und Firmkatechesen möglich. Die Pfarr- bzw. Jugendheime oder entsprechenden Einrichtungen müssen dafür natürlich den Bestimmungen gemäß vorbereitet sein. An den Räumen muss außen gekennzeichnet sein, wie viele Personen maximal im jeweiligen Raum zulässig sind.

Wenn der Mindestabstand innerhalb der Räume gewährleistet ist, braucht in den Räumen kein Mund-Nasen-Schutz getragen zu werden. Sobald der gebotene Mindestabstand – etwa auf den Fluren, Korridoren oder anderen Zugängen zu den Räumen – nicht eingehalten werden kann, wird für die Gebäude empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Bei Rückfragen zu Angeboten im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit steht unsere Abteilung 220 „Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene“ zur Verfügung. Bei Fragen rund um den Bereich Katechese unser Referat 230/1 „Katechese“.

 

Im selben Paragraphen der Coronaschutzverordnung sieht Abschnitt 2 vor, dass in Musikschulen der Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als sechs Teilnehmenden untersagt ist. Im Umkehrschluss bedeutet das für unsere Chöre, Jugendchöre, Ensembles, Scholen und andere Musikgruppen, dass Proben mit bis zu sechs Teilnehmenden wieder möglich sind. Bei diesen Proben ist ein Abstand von 2 m zwischen Personen (beim Singen ein Abstand von 3 m zwischen Personen und von 6 m in Ausstoßrichtung) sowie eine Raumgröße von mindestens 10 qm pro Person vorzusehen.

Nach § 8 der Coronaschutzverordnung sind in geschlossenen Räumen Konzerte bis auf weiteres untersagt. Doch können die nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden auf der Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes Aufführungen und Konzerte mit bis 100 Zuschauern zulassen. Bei Aufführungen im Freien sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,50 m zwischen Personen (sofern nicht Familien bzw. zwei häusliche Gemeinschaften) sicherzustellen. In jedem Fall sind nicht mehr als 100 Zuschauer zulässig. Auch dafür sind Absprachen mit den zuständigen Behörden notwendig.

 

Die bisher mit dem Regierungspräsidium abgesprochene Beschränkung der Teilnehmendenzahl an Beerdigungen (engster Familienkreis, maximal 20 Personen) entfällt. Für die Trauergottesdienste in den Trauerhallen – ob sie in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft ist – sind die Vorschriften der Ordnungsbehörden zu beachten. Ist die Trauerhalle in kirchlicher Trägerschaft müssen die üblichen Abstands- und Hygienevorschriften beachtet werden. Dafür sind die Trauerhallen entsprechend vorzubereiten und – wie in den Kirchen – die Sitzgelegenheiten zu markieren.

 

Obwohl die Rahmenbedingungen für die Gottesdienste im NRW-Teil des Bistums Münster ab dem 1. Mai 2020 empfehlen, Freiluftgottesdienste vermehrt durchzuführen, fallen darunter keine Taufen oder Trauungen. Taufen und Trauungen sind weiterhin innerhalb der Kirchengebäude durchzuführen.

 

Analog zur Misereor-Kollekte wird empfohlen, für das Hilfswerk Renovabis zusätzlich zur Kollekte einen Opferstock mit der Aufschrift „Pfingstspende“ in der Kirche aufzustellen. Zudem verweise ich für die Pfingstaktion auf unsere Veröffentlichungen im Kirchlichen Amtsblatt und auf unserer Homepage unter www.bistum-muenster.de/startseite_aktuelles/newsuebersicht/news_detail/renovabis_ruft_zur_unterstuetzung_der_menschen_in_osteuropa_auf. Die Bischöfe bitten darum, die Spenden für Renovabis direkt auf das Konto Renovabis, IBAN: DE94 4726 0307 0000 0094 00; BIC: GENODEM1BKC (Bank für Kirche und Caritas eG) zu überweisen.

 

Für den Fronleichnamstag rät das Bistum dringend davon ab, die Prozessionen durchzuführen. Stattdessen wird die Feier von Freiluftgottesdiensten empfohlen. Das Domkapitel hat beispielsweise entschieden, sowohl am Fronleichnamstag als auch zur Großen Prozession jeweils eine Messfeier auf dem Domplatz anzubieten, aber auf die Prozessionen gänzlich zu verzichten. Am Ende des Fronleichnamsgottesdienstes ist die Aussetzung des Allerheiligsten, eine kurze eucharistische Anbetung und abschließend der eucharistische Segen geplant. Für Freiluftgottesdienste bedarf es – völlig unabhängig von der Zahl der Mitfeiernden – der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m. Zudem muss eine „Steuerung des Zutritts“ erfolgen. Insofern muss ein solcher Gottesdienst umgrenzt sein und kontrollierte Ein- und Ausgänge haben. Außerdem sind diese Gottesdienste mit der Kommune vor Ort abzusprechen.  

 

Weiterhin werden – den Empfehlungen der Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den NRW-Teil im Bistum Münster gemäß – in einigen Pfarreien Gottesdienste gestreamt. Die Vereinbarung, die zwischen dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) mit den Verwertungsgesellschaften GEMA und VG Musikedition zur Übertragung von Gottesdiensten und anderen liturgischen Inhalten über das Internet getroffen wurde, ist bis zum 15. September 2020 in ihrer Geltung verlängert worden. Weitere Informationen hierzu unter: www.dbk.de/nc/presse/aktuelles/meldung/einigung-mit-gema-und-vg-musikedition-fuer-die-uebertragung-von-gottesdiensten-oder-anderen-liturgisch/detail. Bei Fragen steht unsere Rechtsabteilung gerne zur Verfügung.

 

Da sich die alljährlich in unserem Bistum durch die Fachstelle 211 „Lebensbegleitende Seelsorge“ angebotenen Seniorenwallfahrten an Adressaten richtet, die bis vor kurzem vom Robert-Koch-Institut noch insgesamt als Risikogruppe eingestuft wurde, haben wir uns im Bischöflichen Generalvikariat entschieden, diese Seniorenwallfahrten für das Jahr 2020 abzusagen. Ich bitte darum, die entsprechenden Verantwortlichen in der Seniorenarbeit vor Ort darüber zu informieren.

 

Schließlich noch eine Bemerkung zu den gerade schon genannten Rahmenbedingungen. Sie sind – wie bereits mehrfach erwähnt – mit der Staatskanzlei abgesprochen. Es scheint hier und da Kommunen zu geben, die von den Pfarreien höhere Auflagen (z.B. die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen oder auf das Singen zu verzichten) für die Feier von Gottesdiensten mit Gemeinde erwarten. Solchen Kommunen gegenüber kann gerne der Hinweis auf die Absprache mit der Staatskanzlei gemacht werden.

 

Ganz, ganz herzlich danke ich Ihnen und Euch für alle Arbeit und Organisation rund um die Lockerungen jener Beschränkungen, die uns durch die Corona-Pandemie auferlegt wurden. Es wird gewiss in den nächsten Wochen und Monaten noch viel weitere Arbeit und Organisation erforderlich sein. Daher nochmals mein herzlicher Dank an Sie, Euch und alle, die dazu beitragen, das kirchliche Leben so gut wie möglich zu gewährleisten.

 

Mit den besten Wünschen, auch für die Gesundheit und vielen Grüßen,

Dr. Klaus Winterkamp

 

 

Brief des Generalvikars zur Aktualisierung der Coronaschutzverordnung NRW vom 11. Mai

Im Corona-Update vom 11. Mai 2020 erläutert Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp, was die jüngst verabschiedete Aktualisierung der Coronaschutzverordnung NRW für das kirchliche Leben im Bistum Münster bedeutet.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

auf Grund der mit dem heutigen Datum aktualisierten Coronaschutzverordnung möchte ich Sie und Euch über folgendes informieren:

Weiterhin bleibt das Versammlungsverbot bestehen. Voraussichtlich bis einschließlich 5. Juni 2020. Zulässig bleiben die Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien und Vereinen. Das heißt: Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen unserer Vereine können ebenso stattfinden wie Pfarreiratssitzungen, Sitzungen von Stiftungsräten und Kirchenvorstandssitzungen. 
Zulässig ist ferner die Durchführung von Bildungsangeboten in Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie kirchlichen Bildungseinrichtungen, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 m zwischen Personen sicherzustellen ist; hierzu ist der Zutritt zu den Schulungsräumen auf max. eine Person auf fünf Quadratmeter Raumfläche zu begrenzen. Betroffen von dieser Regelung können auch Angebote sein, die im Rahmen der Familienbildung teilweise in den Pfarrheimen durchgeführt werden.

Manche Pfarreien haben sich – obwohl das in den von mir erlassenen Rahmenbedingungen nicht vorgesehen ist – für die Anmeldung zur Teilnahme an Gottesdiensten und damit zur Aufnahme personenbezogener Daten entschieden. Auf Grund diesbezüglich hier eingegangener Anfragen ist dabei darauf zu achten, dass nur die Daten erfasst werden, die absolut notwendig für die Organisation der Gottesdienste sind, oder die ggf. gesetzlich gefordert werden, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen. Die Anmeldenden sind über die Verarbeitung ihrer Daten im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zu informieren – ggf. über die Homepage der Pfarrei oder über Aushänge in den Schaukästen. Mit Ende der Zweckbestimmung sind die Anmeldedaten zu löschen, sofern es keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist gibt. Nähere Informationen zum Thema Corona und Datenschutz sind auf der Coronaseite im Intranet/Internet des Bistums einzusehen. 

Für Chor- und Instrumentalmusik im Gottesdienst wie auch außerhalb der Liturgie sind die Bestimmungen von § 7 Abs. 2 sowie § 8 Abs. 1 und 2 der Coronaschutzverordnung analog anzuwenden. Das heißt: Proben und Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als sechs Personen sind untersagt. Für Proben in atmungsaktiven Fächern (insbesondere Gesang, Blasinstrumente) ist nur Einzelunterricht zulässig und eine Raumgröße von 10 Quadratmetern pro Person vorzusehen. Größere Gruppen (Chor, Orchester) dürfen bis auf weiteres nicht proben. Damit sind die wöchentlichen Chorproben der Kirchenchöre und größerer Vokalgruppen weiterhin nicht möglich. In geschlossenen Räumen sind Konzerte bis auf weiteres untersagt. Doch können die nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden auf der Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes Aufführungen und Konzerte mit bis 100 Zuschauern zulassen. Bei Aufführungen im Freien sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen Personen (auch in Warteschlagen) sicherzustellen. In jedem Fall sind nicht mehr als 100 Zuschauer zulässig. Auch dafür sind Absprachen mit den zuständigen Behörden notwendig.

Derzeit erreichen uns vielfältige Anfragen aus Pfarreien und Rendanturen, wie unter den momentanen Bedingungen der Einsatz von Ehrenamtlichen verantwortet werden kann. Natürlich hat deren Gesunderhaltung bei einem eventuellen Engagement oberste Priorität. Der Kirchenvorstand hat dafür Sorge zu tragen. Das gilt auch für Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Bei der Wiederaufnahme von pfarrlichen Aktivitäten durch Ehrenamtliche obliegt es somit dem Kirchenvorstand, die konkreten Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Risiken zu klären. Als Hilfestellung dafür haben die Hauptabteilung 200 Seelsorge und die Abt. 610 Personal, Besoldung und Zentrale Dienste eine Checkliste erarbeitet.

Für die eventuelle Durchführung von Ferienmaßnahmen hängt ebenfalls die angekündigte Checkliste an. Sie ist – wie gesagt – zwischen den Jugendamtsleitungen der NRW Bistümer und der jeweiligen BDKJ-Vorstände der Diözesen abgestimmt. Sobald die von der Landesregierung für den 30. Mai 2020 angekündigten Regelungen für Ferienmaßnahmen vorliegen, wird die Checkliste - wenn nötig - zeitnah aktualisiert bzw. mit ergänzenden Hinweisen versehen. 
Die grundsätzliche Linie, dass die Entscheidung zur Durchführung oder Absage von Ferienfreizeiten bei den jeweiligen Rechtsträgern liegen muss, wird von allen Jugendamtsleitungen und auch vom BDKJ geteilt. Es ist anzunehmen, dass viele Träger nach verantwortungsvoller Abwägung und der Prüfung der zu erfüllenden hohen Aufforderungen im Bereich Hygiene- und Kontaktreduzierung, von der Durchführung „klassischer“ Ferienfreizeiten im Sommer absehen werden und auch müssen.

Wenn es zu Absagen kommt, sollte über alternative Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien nachgedacht werden. Für die Unterstützung bei der Entwicklung von Ideen und mit Serviceleistungen stehen unsere Regionalbüros gerne zur Verfügung. Außerdem beschäftigt sich zurzeit eine Arbeitsgruppe der Abteilung 220 Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene mit einer Aktionsidee, die eine Alternative für Freizeitteams bietet, eine „Lagerwoche“ unter Einhaltung der Corona-Regeln,  virtuell oder in Kleinstgruppen, vor Ort durchzuführen. Neben einer Sammlung von vielen konkreten und durchgeplanten Ideen, wird die Abteilung eine Freizeit-Woche als Modell und „Grundgerüst“ erarbeiten. Feste Angebote sollen bistumsweit virtuell nutzbar sein, die von der Abteilung vorproduziert oder initiiert werden (z.B. Gottesdienst, Gute-Nacht-Geschichte, Liedersingen am Lagerfeuer).

In nicht wenigen Pfarrheimen treffen sich regulär Selbsthilfegruppen (z. B. Kreuzbund). Selbsthilfegruppen sind nach SGB 5 § 20 h Teil des Systems der Gesundheitsvor- bzw.- nachsorge. Sie sind eine medizinisch notwendige Dienstleistung und fallen damit unter § 12 Abs. 3 der aktuellen Coronaschutzverordnung. Ihre Durchführung ist darum zu gewährleisten. Insofern können sich Selbsthilfegruppen unter der Beachtung der üblichen Hygiene- und Abstandvorschriften in den Pfarrheimen treffen. Ich bitte darum, das jeweils zu ermöglichen.

Den Bildungshäusern geht im Hinblick auf den Betrieb der Küchen- und Hauswirtschaftsbetriebe ein eigenes Schreiben seitens der Stabsstelle 204 Bildungsmanagement zu.

Unter dem Stichwort Arbeitgeberverantwortung sind wir nach der derzeit gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung weiterhin grundsätzlich für die Reduzierung der Infektionsrisiken verantwortlich. Dies bedeutet u. a. dass der Kontakt der Mitarbeitenden untereinander und zu Publikum, soweit wie tätigkeitsbezogen möglich, zu vermeiden ist. Laut § 4 Abs. 2 Nr. 3 ist „Heimarbeit zu ermöglichen, soweit dies unter Berücksichtigung dienstlicher Interessen sinnvoll umsetzbar und zu einer Verbesserung des Infektionsschutzes geeignet und verhältnismäßig ist.“ Zur Arbeitgeberverantwortung zählt insbesondere die Berücksichtigung von Risikogruppen. Individuelle Gesundheitseinschränkungen sollen im Arbeits- und Gesundheitsschutz vom Dienstgeber berücksichtigt werden. Hier finden Sie Eckpunkte für die Prüfung einer Gefährdungsbeurteilung – auch im Hinblick auf eine stufenweise Wiederaufnahme des „normalen“ Dienstbetriebes.

Unter diesen Voraussetzungen sind auch Dienstreisen möglich, sie sollten jedoch nach wie vor auf ein Minimum beschränkt und ihre zwingende Notwendigkeit mit dem Vorgesetzten abgestimmt werden. Es ist auch zu prüfen, ob bewährte Kommunikationsmittel (z.B. „Teams“) nicht ausreichend sein können. 

Alle tagesaktuellen Informationen finden sich immer auf der Coronaseite im Intranet und Internet.

Bis zum nächsten Corona Update grüßt herzlich, mit besten Wünschen auch für die Gesundheit

Klaus Winterkamp

 

 

 

Brief des Generalvikars zu kirchlichen Maßnahmen, Veranstaltungen und Angeboten im Hinblick auf die ab dem 4. Mai gültige Coronaschutzverordnung NRW

In Bezug auf die seit dem 4. Mai gültige Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 informiert Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp über Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen sowie über Angebote der Bildungseinrichtungen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

nach den Vereinbarungen der Bundesregierungen mit den Länderchefs am 30. April 2020 gilt weiterhin, dass bis einschließlich Sonntag, den 10. Mai 2020 sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen unterbleiben (z. B. Einkehrtage, Exerzitien, Erstkommunion- und Firmvorbereitungstreffen, Treffen von Gruppen, Chorproben und -veranstaltungen, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Durchführungen im Rahmen der Seniorenpastoral usw.).

Zulässig hingegen sind – laut geänderter Coronaschutzverordnung vom 4. Mai 2020 – wieder „Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine. Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sicherzustellen.“ Darunter fallen neben Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen unserer Vereine auch Pfarrgemeinderatssitzungen, Sitzungen von Stiftungsräten und Kirchenvorstandssitzungen.

Zulässig sind ebenfalls ab heute, den 4. Mai 2020 laut geänderter Coronaschutzverordnung vom 4. Mai 2020 – wieder „Bildungsangebote in Volkshochschulen, Musikschulen sowie sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen.“ Aus unserer Stabsstelle 204 (Bildungsmanagement) sind bereits entspreche Informationen an die Bildungseinrichtungen in unserem Bistum gegeben worden.

„In Musikschulen ist nur Einzelunterricht zulässig, in atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen“. Für unsere Chöre bedeutet das, dass auch weiterhin keine Chorproben gestattet sind. Sobald es wieder möglich ist, werde ich Sie und Euch informieren.

Bezüglich der bereits angekündigten Kriterien zur eventuellen Durchführung von Ferienmaßnahmen hoffe ich, spätestens in der nächsten Woche auf die Checklisten/Prüffragen verweisen zu können, die derzeit zwischen den Jugendamtsleitungen der Bistümer auf NRW-Ebene erarbeitet werden.

Wie ich in meiner Mail vom 20. April 2020 geschrieben habe, mache ich mir keine Illusionen über die Begrenztheit generalvikarlicher Hinweise und Entscheidungen. Für die von mir mit der Mail vom 23. April 2020 bekanntgegebenen „Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den NRW-Teil des Bistums Münster ab dem 1. Mai 2020“ habe ich nichts anderes erwartet. Gleichwohl bewahrheitet sich wieder einmal die alte Erkenntnis passionierter Jäger, dass es sich nicht bewährt, in fremden Revieren zu wildern. Es gelten im NRW-Teil des Bistums Münster nicht jene Rahmenbedingungen, die von Generalvikaren anderer Diözesen für ihre Bistümer erlassen worden sind, sondern nur jene, die von mir für unser Bistum erlassen wurden. Sie sind – dies sei gesagt – zum einen im Hinblick auf Behörden oder Kommunen, die für die Gottesdienste etwas fordern, das über die Rahmenbedingungen hinausgehen sollte, mit der Staatskanzlei in Düsseldorf abgestimmt worden. Diese Kommunen können angesichts solcher, über die Rahmenbedingungen hinausgehenden Forderungen oder Vorschriften, seitens der pfarrlichen Verantwortungsträger an die Staatskanzlei verwiesen werden. Zum anderen sei es aber auch im Hinblick auf jene Pfarreien gesagt, die entweder (noch) keine hl. Messen oder „nur“ Wortgottesdienste feiern oder für die Gottesdienste Maskenpflicht eingeführt, eine vorhergehende digitale Anmeldung erbeten, den Gesang untersagt, die Kommunion mit einer Zange gespendet oder sonstige zusätzliche Verpflichtungen vorgeschrieben haben. Alle diese Bedingungen kommen nur aus Verfügungen, die seitens meiner Kollegen in anderen Bistümern erlassen worden sind. Wie ich in der eben bereits erwähnten Mail geschrieben habe, werde ich mich nicht in die örtliche „Hoheit“ eines Pfarrers oder der verantwortlichen Gremien vor Ort einmischen und ihre Entscheidungen auch diesbezüglich akzeptieren. Wenn man jedoch vor Ort so frei ist, die Rahmenbedingen aus anderen Diözesen ganz oder teilweise zu rezipieren, bin ich so frei – insbesondere zum Schutz meiner Mitarbeiterinnen im Büro – alle Beschwerden über örtliche Praktiken, die von den von mir erlassenen Rahmenbedingungen abweichen, Ihnen oder Euch bzw. den pfarrlichen Entscheidungsträgern zur Bearbeitung und Beantwortung zukommen zu lassen. Dafür bitte ich herzlich um Verständnis.

Das Bistum wird selbstverständlich die Rahmenbedingungen für Gottesdienste anpassen, sollten sich aus des Praxis oder seitens des Bundes oder des Landes neue Vorgaben oder Erkenntnisse ergeben. Bis dahin sollten jetzt einfach mal Erfahrungen mit der Feier von Gottesdiensten unter den gegebenen Bedingungen gemacht oder gesammelt werden.

Im Hinblick auf die Feier des Fronleichnamsfestes, aber auch für andere Freiluftgottesdienste ist mit der Staatskanzlei folgendes abgesprochen:

Freiluftgottesdienste sind Versammlungen zur Religionsausübung, für die allein § 11 Abs. 7 CoronaVO einschlägig ist. D. h. sie fallen nicht unter die in § 11 Abs. 1 bzw. 4 CoronaVO beschriebenen Großveranstaltungen. Diese Gottesdienste können gefeiert werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m und die Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem muss eine „Steuerung des Zutritts“ erfolgen. Insofern muss ein solcher Gottesdienstort umgrenzt sein und kontrollierbare Ein- und Ausgänge haben. Darüber hinaus empfiehlt es sich, solche Gottesdienste mit der Kommune vor Ort abzusprechen.

Mit besten Wünschen und herzlichen Grüßen

Klaus Winterkamp

 

Ab dem 1. Mai  sind öffentliche Gottesdienstfeiern unter Auflagen gestattet
(27.4.2020) Brief des Generalvikars zu Rahmenbedingungen und Hygienevorschriften bei der öffentlichen Feier von Gottesdiensten

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp informiert zu Fragen, die sich aus den Rahmenbedingungen der öffentlichen Feier von Gottesdiensten und den Hygienevorschriften der Landesregierung ergeben.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wie zu erwarten war, entstehen mit der Möglichkeit, ab 1. Mai 2020 wieder Gottesdienste mit Gemeinde zu feiern, Fragen von unterschiedlicher Seite. Um die Fragen, die sich seitens der Kommunen ergeben können, zu beantworten, sollten die Pfarreien zuvor die örtlichen Behörden über die Rahmenbedingungen informieren, unter denen die Gottesdienste vor Ort gefeiert werden. Auch die Staatskanzlei empfiehlt diese Kommunikation mit den Kommunen dringend. Auf diese Weise können zum einen Missverständnisse vermieden und zum anderen die Öffentlichkeit informiert werden.

Ebenso sollten seitens der Pfarreien die Zahl der möglichen Gottesdienstbesucher, die unter Einhaltung des Mindestabstandes pro Gottesdienstraum möglich sind, über die kircheneigenen und anderen Medien der Öffentlichkeit kommuniziert werden, und in diesem Zusammenhang sinnvoller Weise – sofern noch nicht geschehen – ebenfalls die anderen Rahmenbedingungen. Die Kommunikation der Rahmenbedingungen empfiehlt sich auch zusätzlich mündlich vor Beginn der Gottesdienste noch einmal.

Ein dringender Hinweis für die Arbeit in den Pfarrbüros und den Zentralrendanturen sowie anderen Verwaltungseinheiten unseres Bistums. Die Regelung der Landesregierung zur verpflichtenden Mund-/Nasenbedeckung betrifft auch jene Bereiche unserer Dienstleistungen, in denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nur schwer umzusetzen ist. Insofern ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarrbüros sowie den Zentralrendanturen – da es sich um Dienstleistungen handelt – analog zu anderen Dienstleistungsbereichen Mund- und Nasenschutz bei Publikumsverkehr verpflichtend. Nur wenn durch Abtrennungen anderer Art keine Tröpfchenübertragung gewährleistet ist, kann auf  Mund- und Nasenschutz verzichtet werden.

Mehrfach gehen Anfragen ein, ob es bei Beerdigungen auf kirchlichen Friedhöfen einer Mund- und Nasenmaske bedarf. Seitens des Bistums wird es diesbezüglich keine Verpflichtung geben, da Friedhöfe zum öffentlichen Raum gehören und für den öffentlichen Raum bekanntlich keine Maskenpflicht gilt. Für Beerdigungen bleiben aber weiterhin die Vorschriften der örtlichen und kommunalen Instanzen maßgebend. Sollten diese eine Maskenpflicht für Beerdigungen vorschreiben, gilt sie in den entsprechenden Kommunen auch auf kirchlichen Friedhöfen.

Mit herzlichen Grüßen

Klaus Winterkamp

 

 

Corona-Update vom 23.04.2020: Öffentliche Gottesdienste sind ab 1. Mai unter Auflagen wieder möglich

Gottesdienste können im NRW-Teil des Bistums Münster ab dem 1. Mai wieder mit der Öffentlichkeit stattfinden. Darüber hat Generalvikar Winterkamp am 23. April informiert. Zuvor hatte das Land NRW die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür kommuniziert. So soll die Anzahl der Teilnehmenden der Größe des Kirchraumes angepasst werden und der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen einzelnen Personen gilt weiterhin.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Herren Pfarrer,
liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die Landesregierung NRW hat heute Nachmittag mitgeteilt, dass ab 1. Mai 2020 die Feier von Gottesdiensten mit Beteiligung von Gläubigen wieder möglich ist. Hier finden sich die dafür zukünftig im NRW-Teil unseres Bistums geltenden Rahmenbedingungen. Ich bitte sehr dringend um Einhaltung dieser Rahmenbedingungen, damit uns die Möglichkeit zur Feier von Gottesdiensten mit der Gemeinde nicht wieder verloren geht. Es wird mit Sicherheit eine ganze Reihe interner wie externer Beobachter geben, die genau hinschauen, ob sich die Gottesdienstfeiernden an die Regeln halten, die die Kirchen dem Land gegenüber erklärt haben. Gerade in der Freude über die veränderte Situation daher nochmals meine Bitte, die Rahmenbedingungen klar zu beachten.
Damit unterbleibt das tägliche Läuten um 19.30 Uhr ab dem 1. Mai 2020.
Zur Gestalt und Feier der Gottesdienste am Fronleichnamsfest werde ich mich rechtzeitig noch einmal melden.
Für die Feier von Firmungen bitte ich darum, Kontakt mit dem jeweiligen Weihbischof oder anderen Firmspendern aufzunehmen, um Absprachen dafür zu treffen.

Bis zum 1. Mai 2020 gelten für Gottesdienste weiterhin die bisher gültigen Bedingungen – auch für Beerdigungsfeiern auf den Friedhöfen, einschließlich der Teilnehmendenzahl: Das heißt nur der engste Familienkreis, maximal 20 Personen.

Für die Gottesdienste ist Mund- und Nasenschutz nicht verpflichtend. Es sollte selbstredend kein Gottesdienstbesucher mit Mund- und Nasenschutz abgewiesen werden.
Damit die Hygienevorschriften leichter einzuhalten sind, können alle Pfarreien Hand- und Flächendesinfektionsmittel an zwei zentralen Stellen im Bistum abholen.
1.    Bischöfliches Generalvikariat, Spiegelturm 4, 48143 Münster – Ansprechpartner Herr Artmann, Tel. 0251 495-6058
2.    Kreisdekanatsbüro Borken, Mönkenstiege 11, 46325 Borken – Ansprechpartner Herr Schlettert, Tel. 02861 8040910. Bitte melden Sie sich vorher telefonisch in der Zeit von 8 bis 12 Uhr.
Jeder Pfarrei werden 20 Liter Handdesinfektionsmittel und 30 Liter Flächendesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

Da das Versammlungs- und Kontaktverbot weiterhin bis zum 3. Mai 2020 gilt, kann derzeit zu allen anderen kirchlichen Veranstaltungen, Gremiensitzungen, Gruppentreffen, Verbandsveranstaltungen etc. noch nichts gesagt werden. Diesbezüglich bleiben die Absprachen zwischen der Bundesregierung und den Länderchefs am 30. April 2020 abzuwarten.

Zum Thema Ferienfreizeiten, Wochenendveranstaltungen und Fahrten nochmals folgendes:
Unsere Abteilung 220 (Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene) erarbeitet gerade einen Kriterienkatalog zur Entscheidung, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen, Ferienfreizeiten u.ä. durchgeführt werden können. Sobald dieser durch den Krisenstab verabschiedet wurde, werden wir ihn veröffentlichen.

Für alle Fragen rund um den KiTa-Bereich steht Ihnen unsere Abteilung 630 (Kirchengemeinden) weiterhin mit qualifizierter Beratung zur Verfügung. Alle Informationen gehen von Frau Niehues direkt an die Tageseinrichtungen, Pfarreien und Zentralrendanturen.
Die Koordinierung und Steuerung aller Fragen für den Bereich der Bischöflichen Schulen liegt weiterhin in der kompetenten Hand von Frau Diekrup in der Abteilung 340 (Schulverwaltung).

Alle Fragen die Bildungshäuser und -foren betreffend beantworten Ihnen und Euch gerne aus unserer Abteilung 610 (Personal, Besoldung und Zentrale Dienste) Herr Schaden, aus der Stabsstelle 204 (Bildungsmanagement) Frau Dr. Marx und aus der Gruppe 624 (Bistumshaushalt und Kirchensteuerverwaltung) Herr Isfort.

Mit ganz herzlichem Dank für alle Arbeit und Organisation vor Ort sowie besten Wünschen für die Gesundheit und in Vorfreude auf die Möglichkeit, endlich wieder Gottesdienste mit Gemeinde zu feiern, grüßt herzlich

Klaus Winterkamp

 

Bischofswort zur Corona-Pandemie

 

Liebe Eltern unserer Kitakinder der Kitas
St. Sophia
St. Christophorus
St. Johannes  der Täufer
Maria Frieden

Ab Montag, 16.3.2020 bleiben alle vier katholischen Kitas in Werne aufgrund der Anordnung des Landes geschlossen.

Um ausschliesslich Eltern in den unten genannten Berufsfeldern eine Betreuung anzubieten, werden wir für alle Kinder aus unserem vier Verbundkitas in der Kita St. Christophorus zunächst nur am Montag bis zur weiteren Klärung eine Notbetreuung anbieten.

Wir weisen deutlich darauf hin, dass bei jedem einzelnen Kind am Montag geprüft wird, ob eine Betreuung wegen der Berufstätigkeit der Eltern in den im folgenden genannten Berufsfeldern zwingend erforderlich ist.

Wir weisen zudem darauf hin, dass nur Kinder, bei denen entweder beide Eltern in den unten genannten Berufsfeldern tätig sind oder Alleinerziehende Eltern in den unten genannten Berufsfeldern tätig sind, in unserer Kita am Montag betreut werden.

Zu den Arbeitsbereichen gehört beispielsweise - die Infrastruktur des Gesundheitsbereiches u.a. Kliniken, Pflege
-Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei),
-Justiz,
-Polizei,
-Feuerwehr,
-Erzieherinnen/er,
-Lehrerinnen/er.

Am Montag, den 16.3.2020  hat die Stadt Werne zu einer Eilsitzung  eingeladen. Im Anschluss daran werden wir Sie hier erneut informieren.
Wir bitten um Ihr Verständnis für diese aussergewöhnliche Situation.

Stefanie Heider Verbundleitung
Katholische Kirchengemeinde St. Christophorus Werne

 

Infos des Robert Koch Instituts ( Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)